
Die Universität Osnabrück hat sich zum Ziel gesetzt, eine Verbesserung der Doktorandenausbildung anzustoßen. Bisher hat jedoch nur eine Befragung der Promotionsabsolventen im Rahmen der Absolventenbefragung stattgefunden, die keine umfassenden Antworten und Erkenntnisse zur Situation der Promovierenden sowie Bedingungen und Probleme während der Promotionsphase liefert. Aus diesem Grund hat sich die Universität Osnabrück im Jahr 2011 dem Promovierendenpanel ProFile des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) angeschlossen.
Das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) in Berlin - eine wissenschaftliche Einrichtung, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als "Hilfseinrichtung der Forschung" gefördert wird - hat mit dem Promovierendenpanel ProFile eine langfristige und kontinuierliche Erhebung der Situation von Promovierenden und ihrer beruflichen Werdegänge initiiert. Im Zuge dieses Projektes werden die Promovierenden zu mehreren Zeitpunkten ihrer Promotion (während der Promotion, unmittelbar nach Promotionsabschluss sowie einige Jahre danach) online über Ihre Meinungen, Erfahrungen und Bewertungen zu verschiedenen Aspekten befragt.
Das Promovierendenpanel ProFile ist im April 2009 mit Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes gestartet. Aktuell kooperiert das iFQ mit zahlreichen Hochschulen, Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereichen. Vor kurzem haben sich mit der Heinrich Böll-Stiftung und der Otto von Guericke-Universität Magdeburg weitere Einrichtungen dem Projekt angeschlossen.
Mit der Promovierendenvertretung "promos" hat sich innerhalb des vergangenen Jahres eine Interessensvertretung für alle Promovierenden an der Uni Osnabrück gegründet. Der Senat der UOS hat dem Antrag zugestimmt, "promos" in die Grundordnung der Universität aufzunehmen.